Montag, 12.05.08 13h13 | ajo
Roomle: Beta-Phase kurz vor Start Roomle - ein vollständig online basiertes Planungs- und Einrichtungstool für Makler, Bauträger, Möbelhersteller sowie Architekten, insbesondere aber für die Endkonsumenten steht kurz vor der Betaphase. Netural forscht seit nunmehr 3 Jahren intensiv an diesem Projekt und steht kurz vor Abschluss der Arbeiten für eine Betaphase von www.roomle.com! Roomle als Synonym für Raumplanung und Einrichtung wird eine internationale Plattform, welche für Endkonsumenten die Miet- und Kaufentscheidung von neuen Wohnungen/Häusern durch die Möglichkeit des "Live-Einrichtens" ebenso erleichtern soll wie Maklern und Bauträgern, welche sich mit z.T. sehr schwierig zu lesenden Grundrissdaten der zu vermittelnden Objekte konfrontiert sehen. Roomle ermöglicht, innerhalb von 5 Minuten einen Grundriss vollständig abzubilden und diesen dann mit beliebigen Möbeln einzurichten, an Freunde zu versenden, aber auch an Drittplattformen zur Verfügung zu stellen und vieles mehr.

Das gesamte Projekt wird seit 2007 auch von der FFG gefördert, welche die Ernsthaftigkeit und Professionalität sowie die Potenziale in hohem Maße unterstreicht und unterstützt.
Eine erste Präsentation bei 250 Immobilienspezialisten im Casino Baden durch Peter Erlebach, Chef der Plattform Wohnnet.at bescherte uns einen ersten - sehr guten Response :-)


Der Betatest startet innerhalb der kommenden Wochen und wird in diesem Blog bekannt gegeben.



Ausblicke gibts auf Basis der entwickelten Technologie bereits ein Vielzahl. Innerhalb der kommenden Monate wird intensiv weiterentwickelt und insbesondere auch die Einrichtungsengine auf Mapping-Funktionalitäten erweitert. Kurz gesagt wird man damit dann nicht nur einrichten können, sondern auch ganze Fassaden/Fußböden/... mit realistischen Produktdarstellungen verknüpfen können - und somit eine z.B. fotorealistische neue Fassade darstellen.

Fragen diesbezüglich bitte direkt ans Netural-Office/Albert Ortig.
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Montag, 12.05.08 12h35 | ajo
Visualisierung - Konferenz in Wiesbaden Der Besuch auf der see-conference in Wiesbaden (19.4.2008) bestätigte uns mehrere Annahmen: 1. Visualisierung insbesondere auch von sehr vielen Daten wird immer mehr Bedeutung beigemessen (der Wunsch nach Überschaubarkeit der immer mehr werdenden Informationsflut schlägt sich hier massiv nieder), eine Vielzahl von Forschern und Designern zeigten zum Teil spannende Arbeiten! Ziel: die einfache Darstellung komplexer Inhalte - idealerweise interaktiv.
2. 50% der gezeigten Top-Leute waren bereits in Linz bzw. sogar Träger eines Prix Ars Electronica (was uns besonders freut und Linz als das Multimediazentrum Österreichs auch in Wiesbaden auszeichnet - mit gezählten 8 Verweisen in den Vorträgen!).
Aber alles der Reihe nach: Die digitale Medienagentur Scholz & Volkmer lud das dritte mal in Folge zur "see-conference", einer Konferenz zur Visualisierung von Informationen in Wiesbaden. Anwesend waren viele Agenturen für digitale Medien aus Deutschland - und als einer der österreichischen Agenturen natürlich auch Netural Communication. Inhaltlich gings mit Frank von Hahn (IBM-Visual Communication Lab) über Ben Fry (der Designer der auch die bekannten Visualisierungen aus dem Film "Matrix" entwickelte - sowie Zachary Liebermann (Prix Ars Gewinner) bis hin zu Artverwandten Themen wie Architektur Julien De Smedt, Science Fiction Autor Bruce Sterling und auch Klimaforscher Dr. Fritz Reusswig zur Sache.

Alle mitsammen zeigten zum Teil neue Arbeiten, welche sich stark mit der Visualisierung von Massendaten auseinandersetzten. Beispiele einer visualisuerten DNA waren ebenso zu sehen wie Interfacedesigns welche derzeit nur in Science Fiction Filmen zu sehen sind, diese allerdings real und nicht "gefaked".

Für alle die Charts zu visulalisieren haben sei das auch schon länger bekannte "www.many-eyes.com" Portal zu empfehlen. Die vom IBM-Forschungslab entwickelte Plattform steht für Drittdaten zur Verfügung und ermöglicht die Visualisierung von XLS-Daten per Copy/Paste und das Einbinden in die eigene Website - Youtube für Daten.

Ausschnitte von Arbeiten:

http://benfry.com/isometricblocks/
benfry.com/isometricblocks



Links zu interessanten Sites aus den Vorträgen:

www.benfry.com
www.processing.org
www.eyebeam.org
www.many-eyes.com
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Mittwoch, 19.03.08 15h44 | sr
Eroeffnung Niederlassung Wien - Netural Reference Day 2008 An einem sonnigen Donnerstagmorgen im März ist es endlich soweit: Unser Wiener Büro in der Neustiftgasse öffnet seine Pforten! Bei jeder Menge Gesprächsstoff, einem Wiener Frühstück und interessanten Vorträgen im MUMOK des Museumsquartiers verbringen wir mit unseren Kunden einen spannenden, inspirativen Netural Reference-Day.

Namhafte Netural-Kunden wie Swarovski, Silhouette, Therme Geinberg, Wien Energie und die Wienerberger AG lassen sich hautnah in wegweisende Projekte und Zukunftspläne schauen. Dabei wird klar: Mut zu Neuem und Kreativität machen sich bezahlt ...




Netural Büro Wien. Mit Bildern von Beate Rathmayr...


... und Alfred Grubbauer.


Der Flair kommt nicht von irgendwo - Diese Räumlichkeiten beherbergten
vormals ein Wiener Kaffeehaus.


Auf dem Weg ins MUMOK


Joachim Graf, iBusiness.de


Martin Kolp, Swarovski


Elisabeth Kneidinger, Silhouette


Harald Schopf, Therme Geinberg


Loic Bruvry, Wien Energie; Michael Freund, Moderator


Christoph Schacher, Wienerberger


Sigi Mayer, Grafikkünstler
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Mittwoch, 19.03.08 15h43 | sr
Zukunftsaussichten von Joachim Graf Zukunftsforscher und Herausgeber des Trend- und Wissensportals iBusiness.de - Joachim Graf - bereichert und inspiriert mit seinem Vortrag über Web 3.0 und die neue Notwendigkeit des Branding im Internet die Zuhörer beim Netural Reference-Day: Die User in das Entstehen und Entwickeln von Produkten einzubinden, ist die neue Art von Werbung, die keine Werbung mehr ist, sondern Interaktion, Beziehungsmarketing, Open Innovation. Und dabei tritt eine Sache mehr und mehr in den Vordergrund: Vertrauen. Das Vertrauen in eine Marke bindet Kunden - die Kunst ist, sich auf den Kunden einzulassen, und so dem Chaos die Tür zu öffnen. Lassen Sie dieses Chaos zu, fordert Joachim Graf auf, denn es bedeutet Lebendigkeit, Interaktion.

Der Kunde erfindet die Marke für sich neu - alles was man tun muss, ist ihn sprechen, ihn handeln lassen, sich zu einem Teil seines Lebens zu machen.

Fakt ist, dass sich das Internet gewandelt hat und ständig weiter wandelt - vom Kanal zum Medium geworden vereint es User, die eine Welt ohne das Internet nicht mehr kennen und verändert Technik, Medien und Wirtschaft - wer nicht mit geht, bleibt zurück: To win, you have to ride the bull!



Joachim Graf spricht und alle hören ihm gespannt zu.


Das Internet wandelt sich vom Infomedium zum Lebensmedium.
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Dienstag, 18.03.08 16h32 | sr
Sigi Mayer - Spinnen erlaubt Unkonventionell, überraschend, aufrüttelnd: Die Norm ist da, um sie zu brechen - dieser Leitsatz prägt die Arbeiten und Werke von Sigi Mayer, dem Enfant Terrible der Werbeszene, welcher im Rahmen des Netural Reference-Day einen mitreißenden Vortrag hielt. Ausgezeichnet mit drei Yellow Pencils ist er u.a. Mitglied des D&AD London, dem berüchtigsten Creativ Club der Welt. Seine Zuhörer versetzt er in ein Wechselbad aus Schmunzeln und bassem Staunen ob der stimmgewaltigen Leidenschaft für mehr Mut in der Werbung. Eine schwarze Bäckerei? Ein Würstchen namens Long Boy? Eine überdimensionale Visitenkarte in Form eines Latzes? Und warum nicht ein Hodensack, im wahrsten Sinne des Wortes, in dem die Besucher einer erotischen Ausstellung ihre Kataloge nach Hause transportieren können?

Wenn sich die Öffentlichkeit erregt, Yamamoto die Schürzen für einen Fleischermeister schneidert, und die Alten ihre Semmerl nicht im schwarzen Sackerl kaufen wollen, ist er zufrieden. Sigi Mayer hinterlässt seine Fußtritte in der Welt und fordert uns auf, es ihm gleich zu tun.



Sigi Mayer: B1 + C1


Sigi Mayer in seinem Element.
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Mittwoch, 09.01.08 23h10 | ajo
Trends '08 - wohin die Reise geht Das Jahr 2007 brachte das Web 2.0 total, das Iphone, echtes Breitbandinternet mit Videos für jeden, Windows Vista und Mac OS 10.5, quer durch viele Branchen ansehnliches Wachstum, Übernahmen im ganz großen Stil und natuerlich auch der große Dämpfer durch die Finanzkrise und Immobilienkrise aus USA, hohe Ölpreise und geringe Dollarkurse. Natürlich könnte man diese Liste endlos erweitern und jeder hat nach 3 Minuten seine eigene Sicht auf die nahe Vergangenheit.

Was bleibt und was ändert sich, insbeondere im Umfeld der digitalen Medien 2008. Mit was kann man rechnen und wohin wird sich der digitale Markt bewegen?
Unter anderem wird als Nachfolger von "Web 2.0" bereits von "Web 3.0" gesprochen. Gemeint ist damit nicht mehr nur das entfesselte Kommunikationspotential des Internet im Web 2.0. "Web 3.0" wird dies für die gesamte Wertschöpfungskette der Unternehmen tun. Konkret: E-Commerce steht zu Beginn des nächsten Jahrzehnts vor einem erneuten Umbruch. Statt Konsumenten werden unter anderem autonome Software-Agenten auf Eikaufstouren gehen. Die Logistik der Warenströme in Raum und Zeit sind um eine weitere Dimension, nämlich der computerlesbaren Kundenwünsche ergänzt. Im Web 3.0 wird man Märkte aufgrund Ihrer Komplexität nicht wie bisher in Form von überschaubaren Handeslplätzen überschauen können. Vielmehr werden Software-Agenten die globalen Angebote, Nachfragen und Preisbildungen koordinieren. Die Konsumenten schicken sozusagen Ihre Agenten, um automatisch bei Produzenten anzufragen, ob es ein bestimmtes Produkt zum Zielpreis irgendwo auf der Welt prodziert oder ob es produziert werden kann. Damit wird die Marktzone ausgeweitet und individuelle Kundenwünsche gegenüer der globalisierten Produktion koordiniert. Und damit erreicht man eine gesteigerte Informationstransparenz auf globalen und lokalen Märkten. Der Markt verändert sich somit vom begrenzten Handelsplatz des traditionellen E-Commerce hin zu einem unsichtbar vernetzten Überallmarkt.

Andere Trends gehen Richtung 3D-Druckergeräte - welche mittlerweile von den Kosten vergleichbar zu Schriftsatz-Maschinen zur Zeit der Desktop-Publishing-Revolution gesunken sind. Und dies bedeutet eine Revolution und einen "Aufbruch in neue Welten" - so O'Reilly (Web 2.0 Begründer). Wir treten damit in das Zeitalter der Maßfertigung ein - und die Internetnutzer werden immer mehr Dinge selbst herstellen. Kurz: "Mass Customization" (Quelle HighText Verlag, ibusiness)

Im Consumerbereich wird uns auch 2008 Apple, Microsoft, und alle großen Electronics-Hersteller mit vielen Innovationen erfreuen - die CES macht den Anfang. Dort steigen die Auflösungen der Displays weiter, und alles wird dünner und natürlich energiesparender. Ausserdem kommen die sogenannten Solid State Discs (also Festplatten ohne bewegliche Teile) mit sehr hohen Geschwindigkeiten und extremer Unempfindlichkeit. Die Macworld folgt am 15. Jänner - und in den Rumors-Foren wird natürlich heiss spekuliert. Ganz oben stehen neue innovative Notebooks und das 3G-Iphone von Apple. Ausserdem wird spekuliert, dass das Thema Multitouch in die Arbeitswelt Einzug nehmen könnte (Tablett-Notebooks mit Multitouch-Mousepads/Displays).

Am Ende des Artikels und zu Beginn des neuen Jahres noch die 10 heißesten und einflußreichsten Trends, Tendenzen und Technologien - zusammengestellt vom dänischen "Innovation Lab":

Hotlist der zehn heißesten Trends und Tendenzen:

1. CustomerMade/Mass Customisation (Bsp. Lego)

2. Geo-Awareness (eine Datenbank weiss wo man gerade steckt und macht lokale Produktangebote aufgrund von Kaufgewohnheiten - (Bsp.: www.places.com)

3. Thing Connection - Dinge sprechen miteinander und wissen genau wo diese sich befinden (Ubiquitous Computing und RFID)

4. Virtual worlds - second life

5. Web-applikations next generation - Anwendungen wandern vom PC ins Web und werden sozial (Bsp. Chatsum.com und ning.com)

6. Digital product placement - virtuelle Anzeigen absolut treffend und zielgruppengenau

7. Web video (youtube.com)

8. Mixed reality - die Fusion von digitalen, virtuellen und physikalischen Produkten. Beispielsweise das TV-Produktionstool "War Board Production" der BBC (http://en.wikipedia.org/wiki/War_Production_Board)

9. Expanded Search - intelligente Suchmaschinen (last.fm, smartbox.search.aol.com)

10. Humanitarian technology - Der Kapitalismus wird sozial weil das soziale Kaptial bringt - 100 Dollar Laptop, Billig-Handys Bsp. Talking Sticks, ...
(Quelle: HightText Verlag)
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Samstag, 03.11.07 09h45 | ajo
New York 2007 Eine Woche New York und eine Menge Eindrücke - hier eine kleine Zusammenfassung mit Bildern:


Meatpackaging
Die Mischung aus ehemaligen Schlachthöfen und Lagerhallen für Fleisch und Avantgarde beschert dem Viertel einen Boom wie vor 10 Jahren Soho. Meatpackaging District - hier findet sich die derzeitige Avantgarde und bald wohl auch Mitläufer. Neben Alexander McQueen, Diane von Fürstenberg und einigen angesagten Shops sticht DDCLABs mit Mode aus Hightech-Materialien gegen Elektrosmog usw. heraus.


5th
Auf der 5th gibts nicht viel Neues - bei Apple stehen die Leute schon vor dem Eingang schlange (ganz zu schweigen von dem was sich drinnen abspielt...) und die wohl schönsten Verkäufer/Innen in ganz NY findet man bei Abercrombie&Fitch - was dort Konzept ist und offensichtlich funktioniert - A&F ist einer von den beiden Stores auf der 5th, wo die Leute vor dem Shop schon Schlange stehen.

ArT
Immer wieder einen Besuch wert ist Chelsea, hier sind die Galerien und die neuen "Wunderkinder" der Kunst zu sehen. Die für uns beste Ausstellung ist zweifelsohne die von Leo Koenig, einem Deutschen 28jährigen der derzeit in der Kunstszene im großen Stil mitmischt - gezeigter Künstler dort: Justin Faunce - der mit "Pictophilia" vier sehr beeindruckende Werke zeigt und übrigens auch schon in der Kunsthalle Wien ausgestellt hat.
Ausserdem eine wirklich schöne Ausstellung in der Mike Weiss Gallery - mit dem deutschen Künstler Guenter A. Werner mit bezaubernden Farbbildern.

Und natuerlich - School for Life, wie's ein Taxifahrer so trefflich bezeichnet hat. Übrigens wie klein die Welt ist: vom JFK-Airport hatten wir das Vergnügen mit einem rumänischen Taxifahrer, vor 18 Jahren im Traiskirchener Auffanglager über Österreich ein Visum in New York bekommen und jetzt glücklich dort.

Und für unsere Wiener Leser: Vienna is so beautyful - wie recht sie haben die New Yorker.



Abercrombie & Fitch - und die Menge davor und Stiege darin - Fotos eigentlich verboten


5th Avenue - Bergdorf Goodman



Und wieder - Warten um hieinzukommen, und dann sowohl Kids als auch Senioren, und alles dazwischen ...


Nicht süsse Süssigkeiten aus Japan


Storedesign für Brillen - "Wasser"


V Magazine - der Shop von "V" in Soho



Shops im Meatpackaging-District


... und in Miu Miu in Soho


Mike Weiss Gallerie und Guenter A. Werner mit den Farbbildern

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Sonntag, 09.09.07 22h12 | ajo
Ars Festival II Spatziergang durch die Arbeiten:


Am Festival-Samstag war ein Linzbild geplant, welches von einer Drohne aufgenommen werden sollte. Sozusagen ein Gesamtbild realisiert mit "Spionagewerkzeug". Dieses Bild bietet die Möglichkeit für jedermann, während der Aufnahmen auf sich aufmerksam zu machen und sich damit als Teil des Bildes zu inszinieren. Aufgrund des Schlechtwetters haben wir mal die NETte Aktion auf dem Dach unserer Firma dokumentiert - am 15.9. ist der nächste Versuch mit einer anderen Aktion Idee ;-)


Unterschiedliche Figuren werden auf einen Sandvorhang projiziert.


Eine sehr schöne Arbeit, bei der bestimmte Stadtteile von Linz illustriert und projeziert wurden. Sensoren des jeweiligen Stadtteiles messen die Personen welche in Echtzeit passieren - und visualisieren diese als Illustration in der Projektion.


"Phantasm" heisst die Arbeit von Takahiro Matsuo, bei der mithilfe einer Lichtkugel die Besucherinnen fantastische Räume gestalten und Schmetterlinge anlocken sowie flüchtige Melodien erzeugen.


Second City Pfarrplatz Lido ist das diesjährige Gravitationszentrum der Ars Electronica. Die Platzgestaltung zitiert das Festival-Sujet, das ein Luftbild des Bondi Beach in Australien zeigt, und assoziiert es mit einem Strand in Second Life. Zu diesem Zweck wird ein Sandstrand am realen Pfarrplatz aufgebaut und in Second Life nachgestaltet. Die Realität und Virtualität verschmelzen, wenn sich Besucher im realen und Avatare im selben virtuellen Sandstrand begegnen und bewegen.


"SymbioticA" ist ein Künstlerlabor, das sich mit der Erforschung, Lehre und Kritik der Life Sciences beschäftigt. Im Jahr 2ooo gegründet, ist es das erste Forschungslabor, das Künstlerinnen die praktische Arbeit bei biotechnologischen Verfahren an einem biowisschenschaftlichen Institut ermöglicht.



"Conservation of Intimacy" von Bernie Lubell zeigt ein Holzgebilde, welches durch ein Paar auf einer Schaukel Luftzirkulationen erzeugt, welche wiederum Bälle in einem anderen Raum in Bewegung setzt.


Se Mi Sei Vicino von Sonia Cillari zeigt den menschlichen Körper als Interface und die Besucher als potenzielle Performer. Auf einem mit Sensoren versehenen Boden steht ein Mensch, der als Antenne fungiert. Indem Besucherinnen den Performer berühren, lösen sie eine Echtzeit 3D-Grafik in Form von algorithmischen Organismen auf einer großflächigen Projektion aus.


Die "Cloaca" von Wim Delvoye zeigt eine weitere "shitting maschine", welche den Akt der Verdauung in imitiert.






Eine wirklich schöne Sound-Installation, welche durch Rotation und Tonnuancen bei den verschiedenen Sondstativen einen homogenen und interessanten Klangteppich erzeugen.
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Freitag, 07.09.07 14h16 | ajo
Ars Electronica Festival 2007
Goodbye Privacy ? unter diesem Titel wird sich Ars Electronica, das außergewöhnliche Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft, von 5. bis 11. September 2007 mit den aktuellen Phänomenen einer neuen Alltagskultur zwischen den Angstszenarien einer perfekten Überwachung und der lustvollen Begeisterung an medialer Selbstdarstellung beschäftigen.

Erste Eindrücke machen Lust auf mehr - Symposien und Ausstellungen in der ganzen Stadt bringen viele internationale Besucher aus den Bereichen Digitale Medien und unterschiedlichster Künste.

Bilder vom Festival und erste Berichte folgen ...

Link: www.aec.at/
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