Sonntag, 09.09.07 22h12 | ajo
Ars Festival II Spatziergang durch die Arbeiten:


Am Festival-Samstag war ein Linzbild geplant, welches von einer Drohne aufgenommen werden sollte. Sozusagen ein Gesamtbild realisiert mit "Spionagewerkzeug". Dieses Bild bietet die Möglichkeit für jedermann, während der Aufnahmen auf sich aufmerksam zu machen und sich damit als Teil des Bildes zu inszinieren. Aufgrund des Schlechtwetters haben wir mal die NETte Aktion auf dem Dach unserer Firma dokumentiert - am 15.9. ist der nächste Versuch mit einer anderen Aktion Idee ;-)


Unterschiedliche Figuren werden auf einen Sandvorhang projiziert.


Eine sehr schöne Arbeit, bei der bestimmte Stadtteile von Linz illustriert und projeziert wurden. Sensoren des jeweiligen Stadtteiles messen die Personen welche in Echtzeit passieren - und visualisieren diese als Illustration in der Projektion.


"Phantasm" heisst die Arbeit von Takahiro Matsuo, bei der mithilfe einer Lichtkugel die Besucherinnen fantastische Räume gestalten und Schmetterlinge anlocken sowie flüchtige Melodien erzeugen.


Second City Pfarrplatz Lido ist das diesjährige Gravitationszentrum der Ars Electronica. Die Platzgestaltung zitiert das Festival-Sujet, das ein Luftbild des Bondi Beach in Australien zeigt, und assoziiert es mit einem Strand in Second Life. Zu diesem Zweck wird ein Sandstrand am realen Pfarrplatz aufgebaut und in Second Life nachgestaltet. Die Realität und Virtualität verschmelzen, wenn sich Besucher im realen und Avatare im selben virtuellen Sandstrand begegnen und bewegen.


"SymbioticA" ist ein Künstlerlabor, das sich mit der Erforschung, Lehre und Kritik der Life Sciences beschäftigt. Im Jahr 2ooo gegründet, ist es das erste Forschungslabor, das Künstlerinnen die praktische Arbeit bei biotechnologischen Verfahren an einem biowisschenschaftlichen Institut ermöglicht.



"Conservation of Intimacy" von Bernie Lubell zeigt ein Holzgebilde, welches durch ein Paar auf einer Schaukel Luftzirkulationen erzeugt, welche wiederum Bälle in einem anderen Raum in Bewegung setzt.


Se Mi Sei Vicino von Sonia Cillari zeigt den menschlichen Körper als Interface und die Besucher als potenzielle Performer. Auf einem mit Sensoren versehenen Boden steht ein Mensch, der als Antenne fungiert. Indem Besucherinnen den Performer berühren, lösen sie eine Echtzeit 3D-Grafik in Form von algorithmischen Organismen auf einer großflächigen Projektion aus.


Die "Cloaca" von Wim Delvoye zeigt eine weitere "shitting maschine", welche den Akt der Verdauung in imitiert.






Eine wirklich schöne Sound-Installation, welche durch Rotation und Tonnuancen bei den verschiedenen Sondstativen einen homogenen und interessanten Klangteppich erzeugen.
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